Gedanken einer Nacht

Weiß man wie oft ein Herz brechen kann ?
Wieviel Sinne hat der Wahn ?
Lohnen sich Gefühle ?
Wieviele Tränen passen in einen Kanal ?
Leben wir nochmal ?
Warum wacht man auf ?
Was heilt die Zeit ?

In den letzte Woche haben zwei Menschen, die mein Leben (jeder auf seine Art) geprägt haben und die in meinem Alter sind, einen Elternteil verloren. Diese Ereignisse hat mir plötzlich den Gedanken ins Gedächtnis gerufen, dass auch meine Eltern sterben können. Und nicht irgendwann in etlichen Jahren sondern auch bereits jetzt.

Ein Gedanken, der für mich einfach unerträglich und doch irgendwie allgegenwärtig ist. Dieser Gedanken gehört mit Sicherheit zu meinen größten Ängsten und es ist für mich unmöglich mir vorzustellen, einer meiner Eltern ist plötzlich nicht mehr da. Ich bin mittlerweile 20 und nicht mehr dringend auf meine Eltern angewiesen. Ich bin erwachsen und selbstständig genug, mein Leben zu regel und auf eigenen Beinen zu stehen. Doch meine Eltern sind für mich die allerwichtigsten Bezugspersonen auf dieser Welt und niemand kann so gut nachvollziehen wie ich bin, wie es mir geht und warum ich so bin wie bin. Sie sind die einzigen die sämtliche Hochs und Tiefs mit mir erlebt haben und die mich wirklich kennen.

Auch die anderen Mitglieder meiner Familie sind für mich unglaublich wichtig und niemanden von ihnen will ich verlieren. Doch von allen stehen mir meine Eltern am nächsten und es macht mir Angst, dass sie vielleicht irgendwann nicht mehr Teil meines Lebens sein könnten. Es ist für mich schlichtweg unvorstellbar.

 

3.11.09 01:11

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